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Start Artists Story, paper Das ArbeitsLOS / Living Democracy / lebende Demokratie

Das ArbeitsLOS / Living Democracy / lebende Demokratie PDF Print E-mail
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Living Democracy
"Das Arbeitslos"








Liebe Kunstinteressierte,
es ist soweit.


Das Kunstprojekt "Das ArbeitsLos" ist gestartet
The biggest collective Concept-Art-Projekt with social intention in Germany (Living Democracy)





Zum ersten Mal in der Geschichte der Kunst wird ein analoges Kunstwerk als Multiple in ein Konzept-Kunst-Projekt unter zu Hilfenahme des Internets als Gesamtkunstwerk geschaffen.

Das kleine Multiple ist dabei nur Teil eines größeren Kunstwerks, eines Konzept Artworks, ein Teil der Verwirklichung und eine konzeptionelle Bedingung.

Somit ist das ausdruckbare, mit durchlaufender Nummer versehene Kunstwerk, im eigentlichen Sinne ausschließlich Kunstwerk im Kunstwerk. Somit ein Mittel, genau wie Farbe oder Pinsel etc., um das eigentliche Kunstwerk herzustellen. Einzigartig ist dabei auch die Höhe der Auflage des Multiples. Martin Franke stellt 7 000 000 Stück zur Verfügung um das Konzept zu realisieren.


Es handelt sich dabei um das Konzept Kunstwerk „Das ArbeitsLOS“

Ein kleines Kunstwerk, 7Millionenfach zum Kauf zur Verfügung gestellt ist der Ausgangspunkt und bedingt den Rahmen in dem dieses Kunstwerk sein größeres Wirken darstellt. Die Zahl 7 Millionen ist die annähernd reale Zahl der Arbeitslosen in Deutschland. "Es sind eher 7 Millonen als sechs" sagte ein Mitarbeiter der Arbeitslosenzeitschrift Quer aus Oldenburg im August 2010. Der Rahmen der Kunst steckt sich jedoch weiter. Es geht um die Diskussion über, und die Kommunikation mit einer Gruppe, die durch ihre riesige Präsenz nicht zu übersehen ist. Es geht um die Beteiligung von Kunstinteressierten, Arbeitslosen und Hartz IV -Empfängern, die durch den Kauf des kleinen Stückes Kunst, das durchnummeriert und als Unikat angeboten wird, selbst zum Teil des Gesamtkunstwerkes werden. Es geht um den Raum, der sich auf tut, und das Verständnis zwischen Gruppen, die dafür gemacht worden sind, sich nicht zu berühren.
Der durch „Das ArbeitsLOS“ generierte Gewinn geht an eine Gruppe Arbeitslose, die sich im Laufe des Kunstprozesses bewerben sollen, zurück und Frankes Bedingung und damit Fertigstellung des Kunstwerkes ist die Gründung einer Arbeitsagentur durch die vorher arbeitslosen Menschen.
Die Arbeitsagentur muss, das ist die Bedingung Frankes, ihre arbeitssuchenden Mitglieder unter humaneren Bedingungen vermitteln, als das jetzt der Fall ist.
Hier hat die Kunst ihren Beitrag zur Gesellschaft getan und die , so hat Beuys es wohl gemeint, Kunst geht als soziale Plastik in das Leben und die Kommunikation der Gesellschaft ein. Hier ist die bildende Kunst zur Bildung geworden und ein Verständnis über die Sichtweise hinaus, unverfängliche Bilder zu malen und das als bildende Kunst darzustellen, hat statt gefunden.


Ich lade Sie ein, sich auch am Kunstwerk "Das ArbeitsLOS" zu beteiligen .

www.das-arbeitslos.de






Viele Grüße
Martina Siehoff








Es geht einmal mehr um die Kunst.
Ein geplantes Kunstwerk von Martin Franke ist somit als Kunstprozess eröffnet.

Die Kunstaktion: (ein Projekt zum weiter Denken)
Nennen wir sie „living Democracy“ oder auf deutsch „lebende Demokratie“
Franke stellt ein kleines Kunstwerk in der Menge der realen Höhe der Arbeitslosen dieses Landes zum Download bereit.

"DAS ARBEITSLOS"

Diese Lose werden für 1,45 Euro an die Kunstliebhaber dieses Planeten verkauft (jeder Arbeitslose könnte z.B. eines erwerben).
Bei einer realen Arbeitslosenzahl von knapp 7 Millionen (nach Information der Arbeitslosenzeitschrift Quer) ist das Kunstprojekt das größte Konzept-Art-Projekt Deutschland
Der Gewinn geht an die, die am Rande der Gesellschaft anzusiedeln sind, an die Arbeitslosen und Hartz IV Geschädigten.

... jeder Arbeitslose erwirbt nun ein Stück Kunst, so wird dieses Geld durch die selben generiert.
Danach werden sie sich durch eigene alternative Ideen ihre eigenen Arbeitsplätze schaffen.
Die Ideen werden gesammelt und man wird sehen, ob es in der Tat möglich ist,
...ob der Mensch wirklich in der Lage ist, eine humanere Welt für sich selbst zu schaffen, die ganz anders ist, als die Situation in der er sich vorher befand; -unter der er litt.
Priorität hat der Verkauf der Kunstlose an Arbeitslose und Hartz IV Empfänger. Natürlich kann auch jeder Kunstinteressierte Lose erwerben.
Der Erlös kann für vieles Weitere eingesetzt weden.
Die vorgegebene Aufgabe Frankes und damit Bedingung für das Kunstprojekt ist:
einen bestimmten Betrag einzusetzen, damit die Motiviertesten eine eigene Zeitarbeitsvermittlung (Arbeitsagentur) oder Ähnliches gründen können, die unter humaneren Bedingungen und zu gerechten Konditionen Arbeitssuchende vermittelt.
Lebende Demokratie ist also möglich. Durch die Kunst. Es kommt nur darauf an, was der Mensch daraus macht.

Franke benötigt für dieses Projekt Unterstützung von unterschiedlichsten Seiten:

  1. Unterstützung in der Informationsverteilung und Bekanntmachung.
  2. Unterstützung der politischen Parteien, die aus der logischen Konsequenz, die Arbeitslosigkeit zu reduzieren, einenTeil der zum Projekt gehörende Bekanntmachung übernehmen können.
    Damit entsteht gleichzeitig eine Identifikation mit der Politik ( Polis )
  3. Unterstützung von Seiten der Arbeitslosen und Hartz IV Empfänger.


Das kleine Kunstwerk kann der Interessent über das Internet erwerben.

Wir sind uns sicher, dass wir eine rege Teilname der Politiker dieses Landes erwarten können.


Die Kunst interessiert nicht,
zuzusehen, wie alternative Wege entstehen können, - etwas selbst in die Hand zu nehmen.

Die Kunst interessiert nicht,
dass eine Menge, die einfach verwaltet wird, eine Möglichkeit hat, Millionen Euro zu aktivieren um damit bestimmte Ziele zu verfolgen.
Die Kunst wartet nicht sondern die Kunst ist einfach da und die Kunst ist ein Prozess.

aber darauf wartet die Kunst auch nicht.
Die Kunst ist einfach ein Prozess, der statt findet und anstatt Antworten Fragen generiert, die durch bestimmte Mittel ihren gezielten Ausdruck finden, der zeitgemäß und nur in seiner Zeit möglich ist.




Und das Wichtigste ist:
Die hohe Achtung vor den vielen Arbeitslosen dieses Landes, und das Ganze als einen äußerst ästhetischen Prozess zu sehen. Sollten wir den ästhetischen Aspekt jemals vergessen, so haben wir, als Mensch, verloren !


27. August 2010



 
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