Die Opferung des Isaak
Als mir bewusst wurde, dass der Mensch ein Planetenräuber, ein Planetenesser ist ... Als mir bewusst wurde, dass er sich schneller vermehrt, als er seine Erkenntnis und Weisheit weitergeben kann, da war mir gleichfalls bewusst, er ist nur eine Applikation in einer Zeit an einen Raum gebunden. Dazu eine immerwährende Parodie seiner Selbst mit den immer wiederkehrenden „fundamentalen sieben Applikationen“.
Also sprach Gott: “Abraham, Du hast deinen Sohn gezogen über Jahre. Du hast ihn vorbereitet und gelehrt und genährt in Zweifel, Eitelkeit, Neid und Missgunst. Opfere ihn mir zum Zeichen deiner Liebe und Treue, Abraham. Entreiße deinen Sohn den Waren und den Applikationen und dem süßen Tand des Augenscheins".
Und Abraham ging hin und ward erschüttert. Seinen einzigen Sohn sollte er wieder abgeben. Sein Sohn, den er noch in hohem Alter geschenkt bekam, sollte ihm nun genommen werden, sollte er selbstlos dem Herrn zurückgeben. Abraham aber traut seinem Gott es zu, dass er, wie er durch ein Wunder ihm den Sohn im Alter gegeben, so auch durch ein Wunder ihn aus dem Tode wieder zurückgeben könne. So gibt er gehorsam das Sichtbare für das Unsichtbare hin. An dem Ort, wo Gott später selbst seinen eingeborenen Sohn in den Tod geben sollte, führt Abraham vorbildlich sein Kind, welches selbst die Mittel zu seinem Opfer trägt und den Altar bauen hilft. Willig lässt sich Isaak entkleiden und sich den Waren hingeben. Doch bevor Abraham mit gehobener Hand zum Todesstoße ansetzt, fährt der Engel Gottes herab und ruft dem überraschten Abraham zu: „Lege deine Hand nicht an den Knaben“ und zieht Abraham sanft mit der Hand zurück. Du hast Deine Liebe zu Gott bewiesen. Überlasse ihn den Applikationen dieser Welt, verloren ist er eh. Und fortan schmückte sich der Mensch mit Applikationen. Und ab da ward der Mensch auch selbst nur noch Applikation.
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